True X Files Podcast

27.08.11, 19:33:02

TXF Podcast008

Endlich ist er wieder da. Der TXF Podcast. Und diesmal geht er in die achte Runde.
Diesmal wieder mit einem neuen Podcast-Getränk und vielen News, aber auch ein Einblick in meine Gedanken zum Thema UFO Videos, Sommerlöcher und mehr.

lg
Euer TXF-Team

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[RSS] Kommentare (7)
  1. Dietmar sagt am Sep 21, 2011 @ 20:13:

    Also erstmal: ich interessiere mich durchaus für eure Themen und habe selbst schon äußerst verblüffende Sachen erlebt, die ganz einfach unerklärlich sind, die aber von unserer aufgeklärten Gesellschaft und Wissenschaft einfach mal ignoriert, lächerlich gemacht bzw. verteufelt werden. Ernsthaftere Informationen darüber muss ich mir in alternativen Medien wie Podcasts beschaffen, da die anerkannten Medien dam selben Schema folgen.

    Leider wird dieses ?weite Feld? von Scharlatanen, Geldmachern und wild spekulierenden Esoterikern beherrscht. Deshalb ist es immer wieder gut, zu hören, dass sich jemand ernsthaft damit auseinandersetzt, wie ihr es tut. Da fühl ich mich nicht ganz alleine. In vielem stimme ich mit den Gedankengängen überein, die ihr in euren persönlichen Betrachtungen darstellt.

    Damit muss ich aber zur (hoffentlich als konstruktiv verstandenenen) Kritik kommen. Bis auf ein Interview hat es bisher ja nicht viel mehr als eure Meinung gegeben. Ich kann mir denken, dass das für ein eher hobbymäßiges Projekt nicht einfach ist, mehr Interviewpartner zu finden, schließlich wollen die nicht unbedingt für lau mit euch sprechen. Aber es müssen ja nicht bekannte Leute oder Autoren sein. Leute aus eurem Bekanntenkreis, Bekannte aus Foren usw., die vielleicht selbst schon etwas "grenzwertiges" erkebt haben oder spezielle Theorien haben, wären schon nicht schlecht. Es ist immer interessanter, einer Diskussion oder einem Gedankenaustausch zuzuhören statt einem Monolog.

    Dazu gehört: wenn ein Moderator sich z.B. scheut, über ein bestimmtes Thema zu sprechen, weil er sich nicht damit auskennt oder weil er es für Unsinn hält, kann ein Gesprächspartner oder Co-Moderator da vielleicht mehr herausholen, weil er sich eher damit beschäftigt hat.

    Z.B. hat es in Amerika erstaunliche Entwicklungen in Sachen Reinkarnationsforschung (Ian Stevenson und seine Nachfolger an der Universität von Virginia) gegeben. Dieses Thema interessiert mich besonders, da es in meiner Verwandtschaft einen erstaunlichen Fall gegeben hat, der ziemlich gut mit den von Prof. Stevenson beschriebenen übereinstimmt. Prof. Stevenson war nunmal kein Esoteriker oder Spinner, sondern ein Universitätsdekan und Wissenschaftler (wer seine Bücher kennt, weß, dass er sehr sachlich und methodisch vorging).

    Des weiteren gab es die Studien von Dr. Gary Schwartz und Julie Beischel, bei der mehrere hundert Privatpersonen, die angaben "mediale Fähigkeiten" zu besitzen, in einem Doppelblind-Verfahren getestet wurden. Die Studie ergab, dass die Medien immer wieder Dinge über verstorbene Angehörige "wussten", die sie unmöglich auf eine "natürliche"Art in Erfahrung hätten bringen können.

    Und natürlich Nahtoderlebnisse. Bei uns immer wieder in ?großen? Studien mit einer Handvoll interviewten Personen bzw. Probanden (bei künstlich hervorgerufenen Halluzinationen) gerne als sauarstoffmangelbedingte Trugbilder wegerklärt, gibt es inzwischen in Amerika, England und Holland ausgedehnte Studien mit hunderten von interviewten Personen, die wegen der berichteten Beobachtungen außerhalb des Körpers, zu einem Zeitpunkt, an dem jede Bewusstseinsregung ausgeschlossen sein sollte, eine herkömmliche Erklärung sehr in Frage stellen.

    Das sind natürlich alles heikle Themen, die aber eindeutig in diesen Bereich gehören. Und im Gegensatz zu vielen anderen grenzwissenschaftlichen Themen gibt es echte Forschung dazu.

    Als letztes noch zwei kleinere Kritikpunkte:

    meiner Meinung nach gibt es in diesem Breich derart viele Themen, dass man sich so eine Zeitschinderei wie das "Podcastgetränk" ganz einfach sparen kann. Mir kommt das ehrlich gesagt wie Schleichwerbung vor und wie eine Anbiederung an andere Podcasts. Finde ich persönlich einfach überflüssig.

    der Titel: Akte X ist ja nun schon kleines bissl älter und nicht jeder weiß, dass X-files mit X-Akten zu übersetzen ist. Kann mir vorstellen, dass viele Leute gar nichts damit anfangen können. Und bisher habt ihr auch eigentlich so gut wie keine ?wahren X-Akten? (darunter verstehe ich echt unerklärliche bzw. bisher unerklärte Fälle wie z.B. in der deutschsprachigen Region der Rosenheimer Poltergeist oder die UFO-Sichtungen von Werner Utter) angesprochen. Das kann sich natürlich noch ändern, in welchem Fall ich einen Titel wie z.B. ?Aktenzeichen X ? unerklärlich? vorziehen würde (ist ja nunmal ein deutschsprachiger Podcast).

    Insgesamt muss ich sagen, dass der Tipp, wenn man einen Podcast machen will, erstmal ein paar Sendungen zum Testen aufzunehmen, ehe man etwas online stellt, durchaus berechtigt ist. Keine Ahnung, inwiefern ihr das gemacht habt, aber die ersten Sendungen hören sich ? bitte nicht böse sein ? sehr amateurhaft an. Das ändert sich zwar jetzt, aber ehrlich gesagt, waren die ersten Sendungen eher stark dazu angetan, mich von dem Podcast abzuschrecken anstatt mich auf neue Folgen zu freuen. Dass ich trotzdem noch mithöre, zeigt wohl, wieviel mir an dem Themenbereich liegt. Und ich denke, da geht es vielen Leuten im deutschsprachigen Raum ähnlich.

    Leider kann ich diesen text unmöglich als Rezension bei Facebook posten, da bin ich mit vollem Namen angemeldet. Und so wie die Dinge hierzulande (D) stehen, muss ich um Arbeitsplatz und soziale Stellung fürchten, wenn bekannt wird, dass ich mich mit ?solchen Dingen? beschäftige. Tut mir leid.

    Gruß

    Dietmar
     
  2. Martin sagt am Sep 22, 2011 @ 07:40:

    Hallo Dietmar,

    Danke für die lange, aber konstruktive Kritik.
    Du sagst, dass die ersten Podcasts amateurhaft geklungen haben. - Das erklärt sich so, dass wir schlicht Amateure waren udn sind. - Wir wollen die Sicht gewisser Dinge vom Standpunkt eines "Normalos" rüberbringen und werden aufgrund der Tatsache, dass es sich rein um ein Hobby handelt, nie wirklich den Status bzw. die Qualität eines Amateurpodcasts verlieren.

    Der Podcastname hat eine lange Vorgeschichte, die ich hier nicht mal lang breit teten will. - Ich kann dazu nur sagen, dass es eine Art Evulution war, die den Namen in einer gewissen Eigenständigkeit kreiert hat. - Du hast bestimmt recht, dass viele Leute nicht wissen, was es bedeutet oder übersetzt heisst, jedoch hat sich der Name trotz allem so etabliert, dass wir ihn wohl nicht so einfach abändern werden/können.

    Das mit den Interviewpartnern stimmt absolut. - Das ist auch der Grund warum ich mich momentan um einen Interviewpartner für den nächsten Podcast bemühe.

    Einen Co-Moderator hätt ich gern. - Doch all die Aufrufe haben leider zu keinem Ergebnis geführt. Auch ist die Community bzw. die Zielgruppe vorhanden, scheut sich aber wie auch du leicht an dir andeutest, öffentlich zu machen, an gewisse dinge zu glauben bzw. gewisse dinge anzuzweifeln. - Paul ist leider auch nicht mehr bereit ein echter Co-MKoderator zu sein, weshalb ich mich bemühe das Ganze erstmals allein über die Runden zu bringen.

    TXF bildet sich übrigens nicht nur aus dem Podcast allein. Facebook-Seite, Podcast, Magazin und das kommende Forum bilden ein Ganzues und leben so voneinander. - Dass gewisse Themen dann ausgelassen oder (noch) nicht angesprochen werden, ist leider unvermeidbar, machen wir das Ganze doch hobby-mäßig und haben auch keine Geldmittel dafür längere Podcasts aufzunehmen.

    Ich fühl mich richtig doof, weil alles was ich schreib nach "Ausreden" oder "Gerechtfertigen" klingt, aber glaub mir, ich/wir nehmen Kritik ernst und ich freu mich, dass endlich mal jemand sagt, was Sache ist, denn nur so können wir besser werden.

    Der kommende Podcast wird ein Novum aufweisen, nämilch, dass eindeutig mehr Zeit für die Produktion vorhanden ist und ich versuchen werde die Qualität auf einen neuen Level zu bringen.

    Ich hoffe totz all deiner Kritik, dich weiterhin als Hörer begrüßen zu dürfen und freu mich auf weitere Kommentar.

    lg
    Martin
     
  3. Dietmar sagt am Sep 22, 2011 @ 08:43:

    Hallo Martin,

    danke ebenfalls für die ausführliche Antwort. Dass TXF eher als Hobby- denn als Profiprodukt gesehen werden soll, dachte ich mir schon. Wenn ich aber von meinen eigenen Amateur-Ansprüchen ausgehe, hätte ich persönlich die ersten "Gehversuche" nicht online gestellt sondern erstmal gewartet, dass das ganze etwas souveräner klingt. Inzwischen geht das ja auch schon viel besser. Auch solche Testballons wie die zwischendurch ausprobierte neue Titelmusik, die dann doch wieder gegen die (eindeutig bessere) alte getauscht wurde, wirken nicht so gut auf eine positive Einschätzung (da bin ich vielleicht etwas überempfindlich, bin Hobbymusiker).

    Dranbleiben werde ich auf jeden Fall. Wie gesagt finde ich es klasse, dass jemand (wie ich selbst es versuche) es wagt, an diese Themen offen aber nicht ganz unkritisch heranzugehen. Ich hoffe, dass sich bald jemand als Co-Moderator(in) rantraut und dass sich auch Interviewpartner finden.

    Gruß

    Dietmar
     
  4. Anonym sagt am Oct 1, 2011 @ 09:34:

    Öhm... sorry, dass ich meinen allgemeinen Kommentar hier rein gehauen habe. Eigentlich sollten diese Kommentare ja eher zum aktuellen Podcast sein.

    Als "Entschuldigung" hier ein Kommentar zum neuesten 'cast, den ich von der Souveränität des Sprechens her für einen der besten bisher halte. Auch der "Donnerschlag" hat dich nicht aus der Fassung gebracht, und das obwohl du nicht weiter vorbereitet warst.

    Deine Meinung zu Stan Romanek teile ich absolut. Ich denke, darüber muss man sich nicht weiter Gedanken machen.

    Aber eine Sache hat mich doch sehr gestört. Und deshlab ist es wohl doch nicht so gut, unvorbereitet was aufzunehmen. Wahrscheinlich hast du es schon öfter "um die Ohren gehauen" bekommen (bitte nicht als negative Kritik auffassen): Budd Hopkins war niemals selbst ein "Alien-Entführter" sondern "nur" ein Entführungs-Forscher (möglicherweise der erste überhaupt). Er hat Berichte von Abductees gesammelt, selbst Hypnosesitzungen mit ihnen durchgeführt (obwohl nicht als Psychologe ausgebildet, er war eigentlich Künstler)und das Phänomen der Allgemeinheit bekannt gemacht. Hat wohl auch daran geglaubt, dass die Berichte, die er von den Betroffenen unter Hypnose erhalten hat, echte Erlebnisse widergeben. Wenn man seine Interviews hört und ihn auf Filmaufnahmen sieht, besteht eigentlich kein Zweifel, dass er zu den eher ernsthaften Forschern gehörte und eben nicht irgendsoein wild Behauptungen aufstellender Alien-Bücher-schreibender Scharlatan war.

    Persönlich glaube ich, dass "Alien-Entführungen" eher sowas wie ein Sonderfall des "Old-Hag-Syndroms" sind. Ein Thema, mit dem man übrigens eine ganze Podcast-Sendung füllen könnte, denn so offensichtlich, dass es sich "nur" um unsere Phantasie handelt, ist da gar nichts. Ich habe selbst des öfteren solche Erlebnisse im Halbschlaf gehabt, aber es waren weder Aliens noch eine alte Hexe dabei. Woher kommen also solche "Phantasien"?
     
  5. martin sagt am Oct 1, 2011 @ 10:38:

    Danke hr.anonym für den kommentar.danke für das lob und die kritik.ich werde meine fehlinfos im näcchsten podcast korregieren. ;-)

    Lg und danke nochmals

    Lg
    Martin
     
  6. Dietmar sagt am Oct 1, 2011 @ 11:26:

    Ooops... hab dch glatt vergessen, meinen Namen einzutragen. Sorry. Vielleicht sollte ich mich mal anmelden...
     
  7. Anonym sagt am Oct 1, 2011 @ 11:41:

    Schon gut.danke dietmar.heute abend gibts übrigens einen neuen cast ;-)
     

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